Im Januar des Jahr 2020 feierte die Tafel wieder das traditionelle Bedank-Fest für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mössinger Tafel. 

Die zweite Vorsitzende Gabriele Müller dankte der Katholischen Kirche für den Saal der sich wieder als ideal gezeigt hat um ca. 100 Aktiven aufzunehmen. Die Tische waren geschmückt und Getränke und ein Büfett standen bereit. Lob von der zweiten Vorsitzenden und vom Oberbürgermeister Bulander gab es reichlich.

Das kulturelle Rahmenprogramm bestritten diesmal Peter Winniger mit Band.

Das Büfett war reichlich und gut. Der Abend war für alle ein Gewinn.  Denn in heiterer Gelassenheit ging es durch den Abend. Die Gespräche mit Bekannten, Freunden und neuen Gesichtern waren bereichernd. Am Ende gab es für alle ein vom Oberbürgermeister mitgebrachtes Mössinger Küsschen  und von der Tafel ein Primelchen im Topf. Es war wieder ein gelungenes Fest!

Erika Traut

 

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Die Mössinger Tafel war dabei um sich vorzustellen. Das Glücksrad kam bei den Kindern wieder gut an.    

 

 

In seiner Begrüßung ging der Vorsitzende Peter Looser auf die besondere Bedeutung der Tafelbewegung im Kampf gegen Ausgrenzung, Armut und Lebensmittelverschwendung ein.

In Mössingen habe man vor 11 Jahren begonnen Armut aus dem Verborgenen zu holen, ihre hässliche Fratze zu zeigen und gemeinsam dafür zu arbeiten, dass Armut den Menschen nicht auch noch die Würde nimmt. Nach diesem eindringlichen Appell und dem Dank für die großartige Mitarbeit von derzeit mehr als 120 Personen. Im Fahrerteam, würden derzeit noch Fahrer zum Abholen der Lebensmittel, gesucht. Der Vorsitzende lobte die hervorragende Zusammenarbeit und die warmherzige Unterstützung vieler Märkte, Geschäfte, aber auch Einzelpersonen die regelmäßig oder auch einmalig Lebensmittel für Menschen in Armut zur Verfügung stellen.

Peter Looser unterstrich, dass ihm die Würdigung und Anerkennung des Ehrenamtes ein besonderes  Herzensanliegen sind und schon traditionell Ausflüge und Mitarbeiterfeste als geselliger Teil einer bewundernswerten Zusammenarbeit nicht zu kurz kommen dürfen.

Der Dank ging weiterhin an die Stadtverwaltung, den Oberbürgermeister und den Gemeinderat, ebenso wie an die vielen Mitglieder, Sponsoren und Schülergrupen (Jena-Plan-Schule Mössingen, Konfirmantengruppen Ofterdingen u.a.), die z.B. durch eigene Spendenaktionen sehr zum Gelingen der Tafelarbeit beitragen.

 

Dem Bericht des Kassier Matthias Tauch war zu entnehmen, dass die Mössinger Tafel gut wirtschaftet und auch für überraschende, aber zwingend notwendige Ausgaben, gut gerüstet ist.

Neben hohen Reparatur- und Betriebskosten bei den Fahrzeugen nannte er beispielhaft die Ersatzbeschaffung einer Spülmaschine für die Reinigung der Transportkörbe und die vorausschauende Rücklage für die Ersatzbeschaffung eines Autos in diesem Jahr.

Dem Kassier wurde von den Kassenprüfern eine tadellose Kassenführung bescheinigt.

Wie dem Bericht der Stellvertretenden Vorsitzenden Gabriele Müller zu entnehmen war, sind derzeit 356 Kundenhaushalte (gesamt etwa 1000 Peronen) mit insgesamt 195 Kindern als Einkaufsberechtigte erfasst, von denen jeweils an 2 Verkaufstagen etwa 80 Haushalte zum Einkauf kommen. Wöchentlich werden so in der Mössinger Tafel etwa 500-600 Personen mit Lebensmitteln versorgt. Von Ilse Gräf wurden als Sonderaktionen der Tafelgarten (ein Kooperationsprojekt), das Café und verschiedene spezielle Kinder-Geschenkaktionen, sowie der regelmäßige Verkauf von Ware der Regio-Tafel vorgestellt. Andreas Kopp, berichtete in seinem letzten Vortrag als Schriftführer über die vorbildliche Vorstandsarbeit und die im eigentlichen Sinne überaus wertvolle Arbeit und Wirkung der Mössinger Tafel. Er machte Mut sich weiterhin auf diesem hohen Niveau für andere Menschen und gegen die Verschwendung von Lebnsmitteln einzusetzen. Gleichzeitig regte er an über weitere Kooperationen mit Trägern anderer sozialer Angebote nachzudenken.

Der Mössinger Ehrenbürger und ehemaliger Bürgermeister Hans Auer bedankte sich sehr emotional für die in der Tafel geleistete vorbildliche Arbeit. Die Strahlkraft dieser sozialen Einrichtung sei im gesellschaftlichen Kontext in unserer Region ungebrochen und unverzichtbar. Auf seinen Antrag hin wurde die gesamte Vorstandschaft unter Beifall der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet.

Mit großem Dank und kleinen Präsenten verabschiedete sich Peter Looser von den aus dem Vorstand ausscheidenden bisherigen Aktiven Andreas Kopp, Lili Beck und Erika Traut.

Neu in den Vorstand gewählt wurden als Beisitzer Stefan Lämmer, Peter Volkmer und als Schriftführer Joachim Funk. Neue Stellverteterin des Vorsitzenden wurde die bisherige Beisitzerin Ilse Gräf.

Mit einem kurzen Ausblick auf den für die Vorstandsarbeit wichtigen Themenbereich des laufenden Jahres (Ersatzbeschaffung PKW, Betriebssicherheit, Ausflug, Fortbildungen u.v.m.) konnte der Vorsitzende mit Dank an die Versammlung schließen und alle Anwesenden zu einem kleinen Imbiss einladen. s. auch: www.moessinger-tafel.de

 

Ehrenamt verdient Anerkennung und ein deutliches Dankeschön. So fand auch im Anfangsmonat dieses Jahres wieder das traditionelle Bedank-Fest für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mössinger Tafel statt. Wie der Vereinsvorsitzende Peter Looser beim Dank an die Katholische Gemeinde treffend bemerkte, ist deren Gemeindesaal geradezu ideal um die ca. 100 Aktiven aufzunehmen. Die Tische waren schön blumig geschmückt, reichlich Getränke und ein schwäbisches Bufett standen bereit. Lob vom Vorsitzenden und Lob vom Oberbürgermeister Bulander gab’s wie gewohnt reichlich. Beide waren sich auch in der Freude darüber einig, dass der Tafelladen im Untergeschoss des Ratshauses – im ehemaligen Ratskeller – beheimatet ist. Dass der OB auch im Tafelverein heimisch ist, zeigte er dann durch Teilnahme am Fest und ausgiebige Aktivbürger-Kontakte.

Das kulturelle Rahmenprogramm bestritten diesmal der der Clown Klausi Klücklich und der Gitarrist Yanchurkin. Er sang zu Beginn eine elegisch-italienische Huldigung an die Frauen, die ja den Großteil der Engagierten in der Tafel stellen. Die durchaus zahlreichen Männer durften derweil einen Schluck exqisiten Weins oder Biers zu sich nehmen. Klausi outete sich als Entscheidungsphobiker und konnte sich tatsächlich nicht entscheiden, welcher Frau er näher huldigen wollte. Seine Hundenummer konnte den Saal leider nicht in Begeisterung versetzen. Eher schon die zum Schluss der Veranstaltung vorgeführten seifenblasigen Luftkunststückchen zu asiatisch-melancholischen und frankophil-heiteren Klängen.

Der Höhepunkt des Festes ist jeweils das Schlangestehen am Büfett, das genutzt wird, um auch mit anderen als den Tischnachbarn zu plaudern. Natürlich ist es in Wirklichkeit das Essen, bei dem der echt schwäbische Kartoffelsalat nicht fehlen darf. Da greifen selbst Vegetarier zu Hähnchenschenkel und Schnitzel. Der offizielle Höhepunkt – die Verlosung und Preisverteilung – wurde von denjenigen, die eine Niete zogen, mit heiterer Gelassenheit absolviert. Zumal die Gespräche mit Bekannten, Freunden und neuen Gesichtern interessanter waren und zuletzt alle einen weissduftig alkoholfreien Piccolo und ein Blumentöpfchen mit nach Hause bekamen. So sieht ein gelungenes Fest aus!

Michael Lechler
Mitarbeiter im Tafelgarten

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„Im Frühtau zu Berge…“ wurde zwar von niemand gesungen, aber nachdem die beiden Reisebusse der Mössinger Firma Nill-Reisen besetzt waren, ging es rauf auf die Zollernalb, über den Lochen-Paß ins schöne Bära-Tal. Der Ausflug aus Anlass des 10jährigen Bestehens der Mössinger Tafel e.V. sollte die Tafel-Aktiven laut Einladungsbrief „mit vielen schönen Eindrücken und Kontakten verwöhnen“. Der Vorstand hatte beschlossen, auf eine aufwändige Jubiläumsfeier zu verzichten und stattdessen allen Aktiven im Verein einen schönen Ausflug zu schenken. Also wurden schon gleich mal Brezeln und Apfelschorleflaschen verteilt. Nach der
Donauüberquerung gab’s wahlweise Gummibärchen oder Schokotäfelchen. Gutsle für diejenigen, die sonst die Lebensmittel für die Tafelkunden einsammeln oder aushändigen.
Eine passende Geste.

Am Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck vorbei ging’s nach Ludwigshafen – erster Seeblick und Bodanblick. Dann grüßte die Birnauer Klosterkirche vom Ufer her. Die gute Stimmung sorgte für geduldiges Ertragen der seltsam umweglichen Fahrt von Sipplingen auf den Sipplinger Berg. Die Bodenseewasserversorgung wurde mit 3/4stündiger Verspätung erreicht, was der sehr interessanten, beeindruckenden Führung dort keinen Abbruch tat. Zumal der lokalpatriotische Stolz gestreichelt wurde: Talheim mit dem Albtunnel-Ausgang und Öschingen mit dem Hochbehälter – das ist doch ein Dienst am Schwabenländle, bis nach Mergentheim!

Leider verkürzte sich dann die mittägliche „Freizeit“ in Meersburg…Es stand ja die Fahrt nach Lippertsreute mit der Hauptattraktion im Hofgut Neuhaus an: die „Informationsfahrt im Apfelzügle“. Eine rollende Volkshochschule in Holzwaggons, gezogen vom Traktor des Altbauern. Der bot an verschiedenen Haltestationen in seinen Obstplantagen und –wiesen teils fachinformative, teils humoristisch-sagenhafte Vorträge. Manchen wurde es gegen Ende etwas zuviel, zumal die Sonne hitzig mit von der Partie war. Umso freudiger ging’s dann zum gemeinsamen und schmackhaft-reichlichen Essen auf der Hof-Terasse. Dort nahm der Vorsitzende der Mössinger Tafel e.V. Peter Looser auch die Ehrung der treuesten Mitarbeitenden vor, die seit der Gründung vor 10 Jahren stetig in der Mössinger Tafel engagiert sind. Viel Lob und Beifall und zum habhaften Dank eine Geschenktüte aus dem Hofladen gab’s für die mitgereisten treuesten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach diesem Höhepunkt der Tafel-Gemeinschaftseuphorie war die abendliche Heimfahrt sicher ein Start in weitere gute 10 Jahre. Für alle der erwartet schöne Tag, in einer positiven Gemeinschaft die sich auch zukünftig engagiert und gerne auch mit neuen Kolleginnen und Kollegen den weiteren Aufgaben in der Tafel stellen möchte. Also, wer Lust hat und etwas Zeit einbringen kann bitte unter 07473271087 melden!